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Psychologie erklärt · 7:17

Serendipität

Dieses Video ist auf Spanisch.

Veröffentlicht am 6. November 2022

Worum es in diesem Video geht

Dieses Video erklärt, was Serendipität ist: ein zufälliges und unerwartetes Ereignis, durch das man etwas findet, wonach man nicht gesucht hat. Auch wenn es seltsam erscheinen mag, in der Wissenschaft von Zufall zu sprechen, wird daran erinnert, dass dieses Phänomen hinter vielen bedeutenden Entdeckungen stand. Das Wort wurde erstmals 1754 von Horace Walpole verwendet, inspiriert von der Geschichte der drei Prinzen von Serendip, dem alten Namen Sri Lankas, die Entdeckungen machten, die sie nicht geplant hatten.

In der Wissenschaft hängt Serendipität nicht allein vom Zufall ab: Sie tritt meist bei der Anwendung konkreter Verfahren auf, manchmal ausgehend von kleinen Änderungen oder Fehlern, und erfordert eine offene Haltung, um unerwartete Ergebnisse zu deuten. Das Video stellt mehrere Beispiele vor: die Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming im Jahr 1928 anhand einer verunreinigten Kulturplatte, die Entdeckung des Saccharins durch einen Forscher, der einen süßen Geschmack an seinen Händen bemerkte, die Beobachtung von Percy Spencer, dass ein Schokoriegel neben einem Magnetron schmolz – der Ursprung der Mikrowelle –, und die Verwendung von Lachgas als Betäubungsmittel durch den Zahnarzt Horace Wells im Jahr 1844.

Es wird erwähnt, dass einige Forschende etwa die Hälfte aller wissenschaftlichen Entdeckungen auf Serendipität zurückführen. Das Video schließt mit dem Gedanken, dass Neugier und Offenheit auch im Alltag helfen können, Chancen zu erkennen oder das, was uns widerfährt, neu zu deuten.

Themen: Serendipität, Wissenschaftsgeschichte, Neugier, Offenheit